Schulung - Digitale Fotografie von Grund auf mit Bildbearbeitung

Seit dem Semester Frühjahr/Sommer 2009 halte ich nun diesen Kurs auf der VHS olm (östlicher Landkreis Münchens) und freue mich über die steigende Beliebtheit.

Die Teilnehmer lernen bei mir anhand der eigenen Kamera ausführlich die Zusammenhänge von Blende, Brennweite, Belichtungszeit und ISO-Einstellungen. Mein Ziel ist es, den Teilnehmern all das Wissen an die Hand zu geben, um den automatischen Modus der Kamera verlassen zu können, dessen Ergebnisse zwar häufig ausreichen aber dennoch mehr dem Zufall unterliegen. Gute Fotos sollen kein Zufall bleiben, sondern zur Regel werden!

In der Bildbearbeitung gehe ich gleichzeitig auf zwei Bildbearbeitungs- programme ein - das kostenfreie GIMP, dass immer mehr die Runde macht und das weit unterschätzte aber wenig bekannte PaintShop Pro, dass es für knapp 50 € zu erwerben gibt und genauso umfangreich und mächtig ist, wie das überteuerte PhotoShop von Adobe. Ich arbeite nicht umsonst schon seit über 10 Jahren professionell mit diesem Programm und kenne es bis in die letzten Ecken.

Umfangreichste Kursdokumentation

Auf Diese bin ich schon auch stolz, da hier sehr detailiert mein Wissen eingeflossen ist, mehrere Wochen Arbeit beinhaltet und sie mit einem Umfang von über 70 Din A4 Seiten nicht nur den Kurs sehr genau begleitet, sondern auch ganz unabhängig davon als Nachschlagewerk dienen kann.
Die Dokumentation beginnt mit einem ausführlichen Vergleich zwischen den verschiedenen Kameratypen, wie Kompakt-, Bridge- und Spiegel- reflexkameras und woran man deren Qualität aufgrund der technischen Daten wirklich ermessen kann. Megapixel und Preis, wie einem die Werbung suggerieren möchte sind eben nicht die maßgeblichen Quali- tätsmerkmale!

Nach dem Vergleich geht es richtig in die Materie der Fotografie und die wichtigsten Grundlagen von Blende, Brennweite, Belichtungszeit und ISO-Einstellungen werden nicht nur in der Theorie erklärt, sondern deren Handhabe an der eigenen Kamera durchgegangen.
Anhand von Beispielbildern wird deren Einfluss auf Helligkeit (Über-, Unterbelichtung), Schärfentiefe, Bewegungsunschärfe (Verwacklung) und Bildqualität verdeutlicht.
Hausaufgaben fordern die Teilnehmer dazu auf, nach einem Kursteil auch gleich in die Praxis zu gehen, damit aus dem gerade Gelernten (dem passiven Wissen), ein aktives Wissen wird. Damit der Lerneffekt aus der eigenen Praxis noch besser wird, werden die gemachten Bilder auch besprochen.

Am Ende des 2. Teils gehe ich noch auf wichtiges und sinnvolles Zubehör für die Fotografie ein und kläre über dessen Verwendungs- zwecke genauer auf.

Ist die Theorie und Praxis der Fotografie klar, geht es ab dem 3. Teil in die Bildbearbeitung. Sie ist in der Dokumentation genauso ausgeführt, wie man es in einem guten Handbuch findet. Alle wichtigen Bearbeitungsschritte sind für beide Bildbearbeitungsprogramme (GIMP und PaintShop) erklärt und bebildert.
Die Dokumentation richtet sich dabei speziell an die Bedürfnisse eines Fotografen, der aus seinen Bildern das Beste herausholen und entstandene Fehler korrigieren möchte. Entsprechend ist die Abfolge der einzelenen Bearbeitungsschritte angelegt in:
  1. Chromatische Aberration, Flecken, Staub, Vignettierung, Bild- rauschen reduzieren/eliminieren
  2. Helligkeiten, Kontraste und Farben im Bild korrigieren/verbessern
  3. Schärfe-/Unschärfekorrektur
  4. Begradigung, Verzerrungen entfernen
  5. Beschneiden, Vergrößern und Verkleinern
In der letzten Stunde des 4. Teils (nach der Bildbearbeitung), geht es um die auch noch wichtigen Aspekte des Internets und ein paar rechtlicher Grundlagen der Fotografie betreffend.
  • Was darf ich veröffentlichen und was nicht?
  • Was darf ich fotografieren (Panoramafreiheit, Zoo, etc.)?
  • Wo und wie kann ich Bilder herzeigen/austauschen und was muss ich dabei berücksichtigen?
  • Wie kann ich mit guten Bildern Geld verdienen?
Die Dokumentation wird von einem Glossar abgerundet, dass noch weitere Begrifflichkeiten erläutert, die im Laufe des Kurses am Rande auftreten.

Hier die alphabetische Auflistung der Begrifflichkeiten, die im Kurs durchleuchtet und danach auch verstanden werden, nur um zu zeigen, wieviel es zu Wissen gibt:

Abblendtaste, AEB (automatische Belichtungsreihe), Alphakanal, Auswahlmaske, Autofokus (AF), Av-Automatik (Zeitautomatik), Balgengerät, Begradigen, Belichtungskorrektur, Belichtungsmessung, Belichtungsreihe, Belichtungszeit, Beschneiden, Beugungsunschärfe, Bewegungsunschärfe, Bildauflösung, Bildformate, Bildrauschen, Bildrechte, Bildschirmkalibrierung, Bildsensor, Bildstabilisierung, BKT (automatische Belichtungsreihe), Blende, Blendenöffnung, Blendenzahl, Blitzbelichtung, Blitzbelichtungsreihe, Blitzgeräte, Blitzleistungskorrektur, Blitzleitzahl, Blitzsynchronisationszeit, Brennweite, Brennweitenverlängerungsfaktor, Bridgekamera, Bulb-Modus, Chromatische Aberration, Colorkey, Crop-Faktor, DEP (Schärfentiefenautomatik), Digitaler Zoom, Dpi, Drittelregel, DSR-Kamera, Einbeinstativ, EXIF-Daten, Farbballance, Farbkorrektur, Farbkurven, Farblehre, Farbraum, Faustregel für verwacklungsfreie Belichtungszeit, Fernbedienung, Fernauslöser, Festbrennweite, Filter, Fischauge, Förderliche Blende, Fotocommunities, Freistellen, Gammakorrektur, Gegenlichtaufnahme, Gegenlichtblende, Goldener Schnitt, Graufilter, Halbautomatik, HD und HDfull-Format, HDR-Bilder, Helligkeit, Highkey, Histogramm, Histogrammanpassung, Höhen, Hochformatgriff, HSV, ISO-Rauschen, ISO-Werte, JPG-Artefakte, JPG-Format, Kleinbildformat, Klonpinsel, Kompaktkamera, Kompressionsverluste, Kontrast, Konverter, Kreativfunktionen, Kritische Blende, KUG-Gesetz, Landschaftsaufnahme, Langzeitbelichtung, Lichtstärke, Lowkey, Makroblitz, Makroobjektiv, Manuelle Fotografie, Markoaufnahme, Mehrfeldmessung, Mitteltöne, Mittenbetonte Belichtungsmessung, Nachtaufnahme, Nahaufnahme, Naheinstellgrenze, ND-Filter, Objektiv, Objektivfehler, Panoramaformat, Panoramafreiheit, Perspektivenkorrektur, Polfilter, Portraitaufnahme, Rauschen, Rauschunterdrückung, RAW-Format, RGB, Sättigung, Schärfekontrolle, Schärfen, Schärfentiefe, Schwarzpunkt, Seitenverhältnis, Selektivmessung, Serienbilder, Skylightfilter, Spiegelreflexkamera, Spotmessung, Stativ, Stockfotografie, Telekonverter, Teleobjektive, Tiefen, Tiefenschärfe, TIF-Format, Tonnenverzerrung, Transparenz, Tv-Automatik (Blendenautomatik), Überbelichtung, Unscharf maskieren, Unterbelichtung, UV-Filter, Vergrößern, Verkleinern, verlustfreies Drehen, Verwacklungsunschärfe, Vignettierung, Vollformat, Weißabgleich, Weißpunkt, Weitwinkelobjektive, Winkelsucher, Zerstreuungskreis, Zoomfaktor, Zoomobjektive, Zwischenringe
  Beispielfotos aus eigener Hand

Traumstrand auf Moorea (Südsee)


Der Blick für das Besondere, kombiniert mit leichter Farbveränderung, durch einfache Bildbearbeitung


Nicht nur im Urlaub, auch vor unserer Tür lassen sich schöne Szenerien einfangen


Nahaufnahme einer Seerose mit 300er Tele


Erst eine auf schwarz freigestellte Blume zeigt ihr Leuchten in der Sonne so richtig


Portraitaufnahme eines Totenkopfäffchens


Extreme Kurzzeitsynchronisation, um die Bewegung einzufrieren


Makroaufnahme der winzigen Unruh einer Armbanduhr


Sog. Stockfotografie kann helfen das Hobby Fotografie zu finanzieren


Auch komplette Farbveränderungen einer Landschaft kann reizvoll sein